ein Ort des Lebens, Lernens und Lachens


Die Grundschule bildet das Fundament der schulischen Entwicklung. Alle Kinder, die in die Schule kommen, sind grundsätzlich wissbegierig und neugierig, lernwillig und leistungsbereit. Es gilt, diese Lernfreude zu erhalten und zu fördern.

Wir wollen die unterschiedlichen Begabungen und Neigungen, das Selbstvertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit und die Leistungsfreude der Kinder fördern und stärken.

 

In unserer Schule gehen wir freundlich miteinander um.

Alle grüßen einander und reden in freundlichem Ton miteinander. Wir schaffen eine offene Schulatmosphäre, indem wir die Klassentüren offen stehen lassen. Neue Mitschülerinnen und Mitschüler, neue Kolleginnen und Kollegen sowie neue pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden freundlich und offen aufgenommen. Lehrkräfte und Eltern arbeiten im gegenseitigen Vertrauen miteinander.

 

Wir bauen verlässliche und vertrauensvolle Beziehungen auf.

Verlässliche Beziehungen werden bei uns aufgebaut, gepflegt und Vertrauen wird bei uns gestärkt zwischen Kindern und Lehrkräften, innerhalb des Kollegiums, zu den pädagogischen Mitarbeiterinnen, zu Eltern und Elternvertretern und -vertreterinnen, zu den „guten Geistern“ wie dem Reinigungspersonal, zu der Sekretärin und zur Hausmeisterin.

Unsere Haltung der Offenheit und Wertschätzung füreinander bildet dabei die Grundlage für ein solches positives soziales Miteinander.

Dies bedeutet, dass wir oft im Team arbeiten. Dabei hilft jeder jedem beim Lernen: Schüler und Schülerinnen helfen Schülern und Schülerinnen, Lehrkräfte helfen Schülern und Schülerinnen, Lehrkräfte helfen Lehrkräften, Schüler und Schülerinnen helfen Lehrkräften.

Das Klassenlehrerprinzip ermöglicht es den Kindern, Verlässlichkeit zu erfahren und schnell Vertrauen zu gewinnen. Die Klassenlehrer und –lehrerinnen sind jederzeit ansprechbar.

Rituale wie z.B. das gemeinsame Frühstück und die regelmäßige Zusammenkunft aller Schüler und Schülerinnen der Schule im Morgenkreis sowie unsere einfachen Schulregeln „langsam und leise im Gebäude, friedlich und freundlich überall“ geben uns einen Rahmen für ein positives soziales Miteinander.

Eine Haltung der Offenheit, Wertschätzung und Vertrauen zeigt sich auch durch die offene Bürotür des Sekretariats und der Schulleitung.

 

Wir pflegen die Zusammenarbeit mit anderen Schulen, Kindergärten und außerschulischen Partnern.

Mit den Kindergärten und dem Schulkindergarten arbeiten wir vertrauensvoll zusammen. Es findet ein regelmäßiger Austausch mit den Erzieherinnen über die einzuschulenden und die eingeschulten Kinder und über gemeinsame Aktivitäten statt. Die zukünftigen Schulkinder erhalten jeweils Paten aus den 3. Klassen, die sie im letzten Kindergartenjahr einmal im Kindergarten besuchen und ihnen den Schulbeginn durch ihre Begleitung erleichtern. Außerdem werden sie im Sommer vor der Einschulung zu einem Schnuppertag in die Schule eingeladen.

Eine Zusammenarbeit mit den beiden Oberschulen in Varel und zum Teil mit dem Lothar-Meyer-Gymnasium und dem Jadegymnasium findet in Schulleitungsrunden und in Fachkonferenzen zu einigen Fächern statt. Die Schüler und Schülerinnen der 4. Klassen werden zum Schnuppertag in die Oberschule Varel und das Lothar-Meyer-Gymnasium eingeladen. Mit der Oberschule Varel findet auch ein Austausch über den individuellen Lernstand der Schüler und Schülerinnen statt. Mit dem Jadegymnasium wird einmal im Jahr ein gemeinsamer Vorlesetage durchgeführt.

Im Rahmen der Inklusion erhält unsere Schule eine sonderpädagogische Grundversorgung von zwei Stunden pro Klasse. Diese Stunden werden durch einen Kollegen der Pestalozzischule, der Förderschule für Kinder mit dem Förderbedarf Lernen, abgedeckt. Dieser Kollege fungiert als Bindeglied zur Förderschule.

Ein Austausch auf Schulleitungsebene aller Vareler Grundschulen, der beiden Oberschulen, dem Lothar-Meyer-Gymnasium, der Pestalozzischule und der Von-Aldenburg-Schule, der Förderschule für Kinder mit dem Förderbedarf emotionale und soziale Entwicklung, findet regelmäßig einmal im Monat statt.

Desweiteren pflegen wir zahlreiche Kooperationen mit externen Partnern wie z.B. der Kirche, der Polizei, dem ADAC, dem Roten Kreuz, dem TUS Büppel, u.a., die den Unterricht in verschiedenen Fächern bereichern.

 

In unserer Schule geben wir den Schülerinnen und Schülern genügend Zeit und Ruhe zum Lernen.

Wir schaffen Rahmenbedingungen, um erfolgreiches Lernen zu ermöglichen. Dazu gehört genügend Zeit und Ruhe. Diese werden durch folgende Bedingungen unterstützt:

Wir beginnen den Schultag mit einem offenen Anfang. Die Schultüren werden um 7.30 Uhr geöffnet. Die Lehrerin bzw. der Lehrer ist ab diesem Zeitpunkt im Klassenraum für die Kinder da. Diese Zeit ermöglicht den Kindern, in Ruhe anzukommen und sich bis zum gemeinsamen Tagesbeginn miteinander auszutauschen und individuell zu beschäftigen.

Wir verzichten auf eine Pausenklingel. Somit können auch angefangene Arbeiten in Ruhe beendet werden.

Die Klassenlehrerin bzw. der Klassenlehrer unterrichtet den überwiegenden Teil der Unterrichtsstunden. Dies ermöglicht einen angemessenen und kindgerechten Rhythmus von Unterrichts- und Pausenzeiten, unabhängig vom 45 Minuten Takt.

Sowohl den Kindern als auch den Lehrkräften ist eine ruhige Arbeitsatmosphäre sehr wichtig. Schul- und Klassenregeln sowie Rituale tragen dazu bei.

Sofern das zur Verfügung stehende Stundendeputat es zulässt, werden zwei Lehrkräfte zeitgleich in einer Klasse eingesetzt (Doppelbesetzung). Diese bietet vielfältige Optionen zum differenzierten Arbeiten.

Zusätzlich bietet das Ganztagsangebot den Schülern und Schülerinnen Zeit und Raum, um ihre sozialen Kontakte zu pflegen und sich an anderen Lernmöglichkeiten auszuprobieren. Auch besteht Zeit, Hausaufgaben anzufertigen.

 

Neugier und Freude am Lernen  werden bei uns gefördert.

Wir ermutigen die Schüler Fragen zu stellen, eigene Entdeckungen zu machen und darüber zu berichten.

Fachleute, die in den Unterricht kommen, wecken Interesse an unterschiedlichen Themen, z.B. besuchen uns eine Imkerin, Rettungssanitäter, Autoren, Zeitzeugen, Eltern und Verwandte, die von ihren Berufen erzählen.

Projekttage, die alle zwei Jahre stattfindende Projektwoche und der Besuch außerschulischer Lernorte wecken die Neugier der Kinder.

Begünstigt durch die ländliche und naturnahe Lage der Schule haben naturkundliche Themen einen hohen Stellenwert im schuleigenen Lehrplan.

Die abwechslungsreiche Gestaltung des Unterrichts und vielfältige Schulaktivitäten fördern die Freude am Lernen ( s.u.).

 

Wir lernen handlungsorientiert mit allen Sinnen.

Unter dem Motto Lernen mit Kopf, Herz und Hand (Pestalozzi) lernen die Kinder ganzheitlich und aktiv mit allen Sinnen, sich mit den Unterrichtsgegenständen auseinander zu setzen. Dieser Ansatz ermöglicht nachhaltiges Lernen und führt zu vielfältigen Kompetenzen. Der Unterricht ist gekennzeichnet durch einen Wechsel von Ruhe- und Bewegungsphasen. Die ganze Schule, das Außengelände der Schule sowie bei Unterrichtsgängen und -fahrten die nähere und weitere Umgebung sind dabei Lernräume.

Zahlreiche Unterrichtsmethoden und -materialien in allen Fächern ermöglichen ein handlungs- und bewegungsorientiertes Lernen:

  • In den Fächern Sport, Textiles Gestalten, Kunst und Werken findet fachbedingt selbstverständlich ein handlungs- und bewegungsorientiertes Lernen statt.
  • Im Sachunterricht werden Experimente und Versuche durchgeführt. Tabellen und Plakate werden angefertigt, Uhren gebaut, Bauwerke erstellt. Die Kinder werden zu Erkundungen ermutigt.
  • Im Mathematikunterricht können taktile Erfahrungen mit Zahlen gemacht werden. Es wird gemessen, gewogen, Sachaufgaben werden nachgespielt. Vielfältiges Anschauungsmaterial wird eingesetzt.
  • Im Deutschunterricht können taktile Erfahrungen mit Buchstaben gemacht werden. Es werden Rollenspiele und Sketche eingeübt. Gedichte werden vorgetragen und Plakate angefertigt. Interviews werden durchgeführt und vieles mehr.
  • Im Musikunterricht spielen wir auf Instrumenten. Wir singen und üben Tänze ein.
  • Im Religionsunterricht werden Standbilder gebaut und Rollenspiele durchgeführt. Es werden Collagen und Plakate angefertigt und Bodenbilder gelegt.
  • Im Englischunterricht werden Rollen- und Bewegungsspiele durchgeführt. Wo es möglich ist, werden englische bzw. amerikanische Bräuche wie z.B. Halloween nachgespielt.
  • Auch Projekttage, der Besuch außerschulischer Lernorte, Autorenlesungen, Theaterprojekte, Sportereignisse und die Ganztagsangebote bieten weitere Möglichkeiten handlungs- und bewegungsorientiert zu lernen.

 

Wir lernen bewegungsorientiert, denn Lernen braucht Bewegung.

Wer sich bewegt, aktiviert die motorischen Zentren des Gehirns. Aber Bewegung macht auch einfach Spaß. Aus diesem Grunde werden Sport und Bewegung an unserer Schule besonders groß geschrieben. Wir sind 2016 zum zweiten Mal als sportfreundliche Schule ausgezeichnet worden. Bewegtes Lernen findet nicht nur im Vormittag, sondern auch in den Nachmittagsangeboten reichhaltig statt. Die Bewegungsorientierung der Schule zeigt sich an vielen Dingen:

  • Unser bewegungsfreundliches Schulgelände lädt zum Toben, Turnen und Spielen ein und sichert somit auch motopädische Ideale.
  • Der Sportunterricht wird ungekürzt erteilt. In den 1. und 2. Klassen haben die Schüler und Schülerinnen insgesamt 3 Stunden Sport, davon 2 Stunden Schwimmen.
  • Der Schwimmunterricht wird von der ersten Klasse an unterrichtet. Die Schwimmfähigkeit aller Kinder sicherzustellen ist ein Ziel mit Tradition an unserer Schule. Fast alle Kinder erwerben bis zum Ende des 2. Schuljahres mindestens das Seepferdchenabzeichen.
  • Jährlich wird mit allen Kindern der Schule am Sportabzeichenwettbewerb teilgenommen. Zwischen 80 und 90 % der Schüler legen das Sportabzeichen jedes Jahr erfolgreich ab.
  • Die Teilnahme auch der jüngeren Kinder an regionalen Sportwettbewerben wird ermöglicht. Z.B. am Swim&Run Wettbewerb nehmen alle Kinder der 1. bis 4. Klassen mit ausreichenden Schwimmfähigkeiten teil.
  • Erbrachte Leistungen im Sport- oder Schwimmunterricht und andere Urkunden werden im regelmäßig stattfindenden Morgenkreis in Gegenwart aller Klassen gewürdigt.
  • Wir sichten regelmäßig Talente und geben unsere Eindrücke und Empfehlungen an die Eltern weiter. So konnten wir in den letzten Jahren Schüler und Schülerinnen dazu motivieren, Handball in der Handballspielgemeinschaft (HSG) Varel-Friesland zu spielen und Leichtathletik im Vareler Turner Bund (VTB) zu betreiben.
  • Das Motto der vorvorletzten Projektwoche „Komm mach mit – lecker und fit“ bleibt als Motto bestehen und regt uns an, regelmäßig kleinere Projekte zum Thema Gesundheit in den Klassen durchzuführen.
  • Auch das zweijährig von Eltern organisierte Waldseefest steht unter der Aufforderung zu Spiel, Sport und Spannung.
  • Wir kooperieren mit verschiedenen Sportvereinen, die uns bei der Gestaltung des Ganztagsangebots unterstützen. Der TUS Büppel bietet in diesem Schuljahr Fußball für Jungen und Mädchen an, die HSG Varel Handball.
  • Unsere Sportlehrkräfte nehmen regelmäßig an Fortbildungsmaßnahmen teil und geben die erworbenen Kenntnisse an das Kollegium weiter.
  • Der Unterricht wird nach Bedarf der Kinder durch Bewegungsphasen unterbrochen. Bewegungselemente werden in den Unterricht eingebaut.
  • Das Kollegium tauscht sich regelmäßig über Ideen für ein bewegtes Lernen aus.

 

Wir sind eine gesunde Schule

Die Gesundheit aller an unserer Schule Beteiligten, der Schüler und Schülerinnen, der Lehrkräfte, der Pädagogischen Mitarbeiterinnen, der Bundesfreiwilligendienstleistenden, der Sekretärin , der Hausmeisterin sowie der Reinigungskräfte ist eine Voraussetzung dafür, dass wir an unserer Schule gemeinsam lernen und leben können.

Die Bewegungsförderung ist eng mit der Gesundheitsförderung verknüpft. Bewegung fördert die Gesundheit und vermittelt wichtige soziale Kompetenzen wie Teamgeist, Toleranz und auch Regelakzeptanz. Ein positives soziales Miteinander als wesentliche Grundlage für die Gesundheit aller spielt in unserer Schule eine große Rolle (s. oben). Der Wert, der an unserer Schule auf die Gesundheitsförderung gelegt wird, zeigt sich an verschiedenen Stellen im Schultag:

  • Unsere vorvorletzte Projektwoche unter dem Motto „Komm mach mit – lecker und fit“ hat die Auseinandersetzung mit gesunder Ernährung ermöglicht. Dieses Motto wird durch kürzere Projekte in den Klassen weiter lebendig gehalten.
  • Wir frühstücken jeden Tag gemeinsam in der Klasse und achten auf ein gesundes Frühstück.
  • Zu unserem gesunden Frühstück, das alle mit in die Schule bringen, trinken wir in der Regel Wasser. Mineralwasser mit und ohne Kohlensäure steht in allen Klassen für alle an unserer Schule Beteiligten.
  • Ab dem Schuljahr 2014/15 nehmen wir am Schulobstprogramm des Landes Niedersachsen teil. Wir erhalten an drei Tagen in der Woche kostenlos Obst und Gemüse, das uns vom Eekenhof geliefert wird.

 

Wir lernen die eigenen Lernwege zu gehen.

„Hilf mir, es selbst zu tun“ (M. Montessori) Unter diesem Grundsatz versuchen wir, die kindliche Neugier so lange wie möglich fürs Lernen wach zu halten.

Alle anders, alle gleich. Wir möchten erleben, dass Kinder sich über das Ergebnis ihrer Lernbemühungen freuen. Deshalb motivieren, unterstützen und fördern wir die Kinder in ihrer Wissbegier und Neugier. Kinder sollen ausprobieren, versuchen, experimentieren und überprüfen. Fehler sind dabei Helfer. Sie ermöglichen Reflexion und Verständnis.

Jedes Kind hat seine eigenen Erfahrungen und Interessen, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Wir machen die Kinder mit Lernstrategien und Hilfen vertraut, initiieren Lernprozesse und unterstützen sie in ihrer Ausdauer.

Wir vermitteln Grundkenntnisse und fördern die kreative Auseinandersetzung mit Aufgabenstellungen.

 

In unserer Schule übernehmen wir Verantwortung füreinander.

Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft, Lehrkräfte, Schüler und Schülerinnen, Eltern, die Pädagogischen Miterbeiterinnen und die sonstigen in der Schule tätigen Personen, übernehmen Verantwortung füreinander durch Achtsamkeit für die Bedürfnisse und Probleme anderer sowie durch Toleranz.

Die Lehrkräfte übernehmen die Verantwortung dafür, einen Rahmen für ein gutes soziales Miteinander zu schaffen. Den Schülerinnen und Schülern wird zugetraut, selbst Verantwortung für sich und das soziale Miteinander zu übernehmen, z.B. durch die selbstständige Ausführung von Klassendiensten, durch das selbstständige Arbeiten auch im Flur und durch die offene Pausenregelung, die es ihnen erlaubt, ihren Pausenort selbst zu wählen.

Die Lehrkräfte übernehmen Verantwortung dafür, vielfältige Lernprozesse anzustoßen. Sie führen die Schülerinnen und Schüler langsam aber sicher dazu, die Verantwortung für ihre eigenen Lernprozesse zu übernehmen.

 

Rituale geben uns allen Sicherheit im Ablauf des Schulalltags.

Bei uns werden folgende Rituale gepflegt:

  • Wir frühstücken jeden Tag gemeinsam in der Klasse.
  • Wir feiern die Kindergeburtstage individuell in den Klassen.
  • Einmal in der Woche dürfen die Schülerinnen und Schüler jeder Klasse in die Schulbücherei und Bücher ausleihen. Dazu hat jedes Kind eine Büchertasche.
  • Wir treffen uns einmal im Monat zum Morgenkreis in der Aula, singen der Jahreszeit entsprechende Lieder, tragen Gedichte, kleine Theaterstücke u.ä. vor und erhalten Sport- und Schwimmabzeichen oder andere Urkunden.
  • Wir laden die zukünftigen Erstklässler zu einem Schnuppertag ein.
  • Wir verabschieden die Viertklässler im Morgenkreis und mit einem Gottesdienst in der Kirche.

 

Wir gestalten unser Schulleben durch vielfältige Schulaktivitäten.

Unser Schulalltag ist geprägt durch ein aktives Schulleben und Rituale. Nicht in erster Linie die besonderen Feste, Feiern, Landheimaufenthalte etc. machen das Schulleben aus, sondern das tägliche Miteinanderumgehen aller an der Schule Beteiligten.

Vorrangiges Ziel ist es, die Schüler und Schülerinnen zu selbständigem und eigenverantwortlichem Lernen und Leben auf unterschiedlichen Wegen anzuleiten.

Unser „aktives Schulleben“ zeigt sich an Folgendem:

  • Alle zwei Jahre laden wir einen Kinderbuchautoren bzw. eine Kinderbuchautorin ein, der bzw. die aus seinen/ihren Büchern liest und über seine/ihre Arbeit berichtet.
  • Wir besuchen regelmäßig Theateraufführungen unterschiedlicher Bühnen z.B. in Varel, Wilhelmshaven und Oldenburg und organisieren Theateraufführungen in der Schule.
  • Auf dem Schulgelände stehen Bienenstöcke. Fortlaufend arbeitet eine Klasse im Bienenprojekt. Unter Anleitung von Frau Moyzes, einer pensionierten Lehrerin der Schule, lernen die Kinder das Imkern.
  • Im Rahmen des theaterpädagogischen Präventionsprojekts „Mein Körper gehört mir“ setzen sich die Schüler und Schülerinnen der 3. oder 4. Klasse mit dem schwierigen Thema der sexuellen Gewalt auseinander.
  • Die Schülerinnen und Schüler der 1. und 2. Klassen lernen Selbstvertrauen, Empathie, sicheres Auftreten, Respekt und Rücksichtnahme sowie die eigene Meinung kennen, durch das Figurentheaterstück "Ich steh fest" des Vereins "Wurzeln&Flügel", das im Unterricht nachbereitet wird.
  • Im Rahmen des Sportunterrichts wird das Sportabzeichen abgenommen. Zwischen 80 und 90 % aller Kinder erlangen jedes Jahr das Abzeichen.
  • Die 1. bis 4. Klassen nehmen am jährlichen Vareler „Swim & Run“ Wettbewerb teil.
  •  Auf dem jährlich im Herbst stattfindenden „Konzert kleiner Meister“ können alle Schüler und Schülerinnen, die ein Instrument spielen, ihr Können ihren Mitschülern und Mitschülerinnen präsentieren. Dazu stellen sich Gastmusiker vor (z.B. Schüler und Schülerinnen der Bläserklasse des Lothar-Meyer-Gymnasiums).
  • Auf dem jährlich stattfindenden Mutfest können Schülerinnen und Schüler ihren Mut und ihr Können in unterschiedlichen Bereichen zeigen. Vom Tanzen, über das Gedichte Vortragen bis hin zum Seilspringen ist alles möglich.
  • Die 1. Klassen üben das Verhalten als Fußgänger im Straßenverkehr und können am Ende des Schuljahres den Fußgängerführerschein erwerben.
  • Im Frühjahr wird für alle 2. bis 4. Klassen ein ADAC-Fahrradturnier durchgeführt. Die Viertklässler legen zusätzlich die Radfahrprüfung ab.
  • Die Dritt- und Viertklässler nehmen jedes Jahr an der Mathe-Olympiade teil.
  • Alle zwei Jahre wird im Frühjahr eine Projektwoche durchgeführt.
  • In dem Jahr, in dem keine Projektwoche stattfindet, organisiert unsere aktive Elternschaft ein Spielefest für die ganze Schule, das „Waldseefest“. Rund um den Waldsee am Riesweg werden Spielestationen angeboten.
  • In der 3. oder der 4. Klasse gehen unsere Schüler und Schülerinnen auf Klassenfahrt. Wangerooge ist ein beliebtes Ziel.
  • An drei Nachmittagen der Woche bieten wir für die 2., die 3. und die 4. Klassen ein unterrichtsergänzendes Ganztagsangebot mit Mittagessen, einer Hausaufgaben-betreuungs- und Erholungszeit und einem darauf folgenden einstündigen Angebot im sportlichen, musischen oder anderem Bereich bis um 14.45 Uhr an.
  • Die Einschulungsfeier bereiten die Zweitklässler und deren Lehrkräfte vor. Sie singen Lieder und führen ein kleines Stück zur Begrüßung der Schulanfänger vor.
  • In der Adventszeit findet zusätzlich zu Morgenkreisen am Montag früh ein Adventssingen in der Aula statt. Die Schule ist adventlich geschmückt. In den Klassen werden Weihnachtslieder gesungen, Geschichten vorgelesen und Plätzchen gebacken.
  • Fasching wird in der Regel am Rosenmontag gefeiert. Alle Kinder kommen verkleidet in die Schule. In den Klassen werden Spiele gespielt. In der Sporthalle findet eine große Polonaise statt.
  • Der Leseunterricht wird in unseren Klassen durch ehrenamtliche Leselernhelfer und Leselernhelferinnen unterstützt, die mit einzelnen Kindern lesen.
  • Die Eltern bereichern das Schulleben durch ihre tatkräftige Mithilfe bei der Projektwoche, dem Waldseefest, der Einschulungsfeier und sonstigen Festen.
  • Der Freundeskreis der Grundschule Büppel unterstützt die Arbeit und das Leben an unserer Schule als Förderverein ideell und materiell.
  • Schülerinnen und Schüler beteiligen sich mit Artikeln an dem Vareler Schülerfloh, der Schülerzeitung für alle Vareler Grundschulen und der Pestalozzischule.
  • Regelmäßig werden außerschulische Lernorte zum naturwissenschaftlichen und technischen Lernen besucht, wie der Lernort "Natur und Technik" in Bockhorn, das Angebot "Chemol" der Universität Oldenburg oder das Wattenmeerhaus.
  • Daneben sind Tagesausflüge zum Wasserwerk, zu Landwirten, zur Vareler Mühle u.a. Teil des Schullebens.
  • Die Zusammenarbeit mit Vereinen, Ehrenamtlichen, den Kindergärten, den anderen Schulen Varels, der Stadt Varel u.a. (s.o.) bereichert ebenfalls unser Schulleben.

Unsere nächsten Ziele für das Schuljahr 2017/18

1. Neue Medien werden an der Schule verstärkt genutzt.

  • Die sechs in den letzten vier Jahren angeschafften interaktiven Tafeln werden im Unterricht der Klasse, die in diesem Klassenraum unterrichtet wird, in den meisten Fächern regelmäßig genutzt.
  • In diesem Schuljahr wird die Anschaffung einer siebten interaktiven Tafel bei der Stadt beantragt.
  • Es wird ein tabletunterstütztes Unterrichten erprobt.
  • Es werden weitere Tablets angeschafft.
  • Das Kollegium nutzt gegenseitige Hospitationen zum Lernen voneinander im Bereich der neuen Medien.
  • Es wird ein Medienkonzept erarbeitet. Zur Unterstützung wird Herr Mertens von der Kreismedienstelle eingeladen.

 2. Das naturwissenschaftliche und technische Lernen wird gestärkt.

  • Für das naturwissenschaftliche und technische Lernen im Sachunterricht werden Themenkisten mit Unterrichtsmaterialien und didaktischen und methodischen Hinweisen zusammengestellt.
  • Es wird ein Forscherturm zum experimentierenden Lernen angeschafft und eingerichtet.

 

3. Der Sprachbildung für alle Schülerinnen und Schüler wird stärkere Aufmerksamkeit gewidmet.

  • Es wird ein Konzept zur Sprachbildung und Sprachförderung erstellt.
  • Die Sprachbildung und -förderung wird fächerübergreifend implementiert. Folgende erste Schritte dazu sind vorgesehen:
    • Den Sachunterrichtskisten werden sachunterrichtsspezifische Wortspeicher beigefügt.
    • Es werden Wortspeicherkisten für die Aufsatzerziehung für jede Klasse angelegt.

 

4. Die Sport- und Bewegungsfreundlichkeit und die Gesundheitsförderung der Schule wird weiter ausgebaut.

  • Der Schulhof wird an einigen Stellen umgestaltet. Es werden Sitzgelegenheiten geschaffen, um den Schülerinnen und Schülern einen Wechsel von Bewegung und Ruhe zu ermöglichen.
  • Das Kollegium nutzt gegenseitige Hospitationen zum Lernen voneinander im Bereich des Sportunterrichts.
  • Es wird ein fächerübergreifendes Konzept zur Gesundheitsförderung erstellt.

5. Es wird nach neuen Impulsen für Unterricht und Schulleben Ausschau gehalten.

  •  Das Kollegium besucht im Rahmen einer schulinternen Fortbildung die Grundschule Am Süßteresch, die 2016 den Deutschen Schulpreis erhalten hat.
  • Das Kollegium veranstaltet eine Zukunftswerkstatt, um die Impulse aus dem Besuch der GS Am Süßteresch zu reflektieren.