Schulprogramm



 



 

 

 

ein Ort des Lebens, Lernens und Lachens


 

Die Grundschule bildet das Fundament der schulischen Entwicklung. Alle Kinder, die in die Schule kommen, sind grundsätzlich wissbegierig und neugierig, lernwillig und leistungsbereit. Es gilt, diese Lernfreude zu erhalten und zu fördern.

 

Wir wollen die unterschiedlichen Begabungen und Neigungen, das Selbstvertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit und die Leistungsfreude der Kinder fördern und stärken.

 

In unserer Schule gehen wir freundlich miteinander um.

Alle grüßen einander und reden in freundlichem Ton miteinander. Wir schaffen eine offene Schulatmosphäre, indem wir die Klassentüren offen stehen lassen. Neue Mitschülerinnen und Mitschüler, neue Kolleginnen und Kollegen sowie neue Pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden freundlich und offen aufgenommen. Lehrkräfte und Eltern arbeiten im gegenseitigen Vertrauen miteinander.

 

 

Wir bauen verlässliche und vertrauensvolle Beziehungen auf.

 

Verlässliche Beziehungen werden bei uns aufgebaut, gepflegt und Vertrauen wird bei uns gestärkt zwischen Kindern und Lehrkräften, innerhalb des Kollegiums, zu den pädagogischen Mitarbeiterinnen, zu Bundesfreiwilligendienstleistenden, zu Schulbegleitungen, zu Eltern und Elternvertretern und -vertreterinnen, zu den „guten Geistern“ wie dem Reinigungspersonal, zu der Sekretärin und zum Hausmeister bzw. zur Hausmeisterin.

 

Unsere Haltung der Offenheit und Wertschätzung füreinander bildet dabei die Grundlage für ein solches positives soziales Miteinander.

 

Dies bedeutet, dass wir oft im Team arbeiten. Dabei hilft jeder jedem beim Lernen: Schüler und Schülerinnen helfen Schülern und Schülerinnen, Lehrkräfte helfen Schülern und Schülerinnen, Lehrkräfte helfen Lehrkräften, Schüler und Schülerinnen helfen Lehrkräften.

 

Das Klassenlehrerprinzip ermöglicht es den Kindern, Verlässlichkeit zu erfahren und schnell Vertrauen zu gewinnen. Die Klassenlehrer und –lehrerinnen sind jederzeit ansprechbar.

 

Rituale wie z.B. das gemeinsame Frühstück und die regelmäßige Zusammenkunft aller Schüler und Schülerinnen der Schule im Morgenkreis sowie unsere einfachen Schulregeln „langsam und leise im Gebäude, friedlich und freundlich überall“ geben uns einen Rahmen für ein positives soziales Miteinander.

 

Eine Haltung der Offenheit, Wertschätzung und Vertrauen zeigt sich auch durch die offene Bürotür des Sekretariats und der Schulleitung.

 

 

Wir pflegen die Zusammenarbeit mit anderen Schulen, Kindergärten und außerschulischen Partnern.

 

Mit den Kindergärten und dem Schulkindergarten arbeiten wir vertrauensvoll zusammen. Es findet ein regelmäßiger Austausch mit den Erzieherinnen über die einzuschulenden und die eingeschulten Kinder und über gemeinsame Aktivitäten statt. Die zukünftigen Schulkinder erhalten jeweils Paten, die ihnen den Schulbeginn durch ihre Begleitung erleichtern. Außerdem werden sie im Sommer vor der Einschulung zu einem Schnuppertag in die Schule eingeladen.

 

Eine Zusammenarbeit mit den beiden Oberschulen in Varel und mit dem Lothar-Meyer-Gymnasium und dem Jadegymnasium findet in Schulleitungsrunden und in Fachkonferenzen zu einigen Fächern statt. Die Schüler und Schülerinnen der 4. Klassen werden zum Schnuppertag in die Oberschule Varel und das Lothar-Meyer-Gymnasium eingeladen. Mit der Oberschule Varel findet auch ein Austausch über den individuellen Lernstand der Schüler und Schülerinnen statt.

 

Im Rahmen der Inklusion erhält unsere Schule eine sonderpädagogische Grundversorgung von zwei Stunden pro Klasse. Diese Stunden werden durch eine Kollegin der Heinz-Neukäther-Schule, der Förderschule für Kinder mit dem Förderbedarf Lernen, abgedeckt. Diese Kollegin fungiert als Bindeglied zur Förderschule.

 

Ein Austausch auf Schulleitungsebene aller Vareler Grundschulen, der beiden Oberschulen, dem Lothar-Meyer-Gymnasium, der Heinz-Neukäther-Schule und der Von-Aldenburg-Schule findet regelmäßig einmal im Monat statt.

 

Desweiteren pflegen wir zahlreiche Kooperationen mit externen Partnern wie z.B. der Kirche, der Polizei, dem ADAC, dem Roten Kreuz, dem TUS Büppel, u.a., die den Unterricht in verschiedenen Fächern bereichern.

 

 

In unserer Schule geben wir den Schülerinnen und Schülern genügend Zeit und Ruhe zum Lernen.

 

Wir schaffen Rahmenbedingungen, um erfolgreiches Lernen zu ermöglichen. Dazu gehört genügend Zeit und Ruhe. Diese werden durch folgende Bedingungen unterstützt:

 

Wir beginnen den Schultag mit einem offenen Anfang mit Selbstlernzeit. Die Schultüren werden um 7.30 Uhr geöffnet. Die Lehrerin bzw. der Lehrer ist ab diesem Zeitpunkt im Klassenraum für die Kinder da. Diese Zeit ermöglicht den Kindern, in Ruhe anzukommen und sich bis zum gemeinsamen Tagesbeginn miteinander auszutauschen und individuell zu beschäftigen.

 

Wir verzichten auf eine Pausenklingel. Somit können auch angefangene Arbeiten in Ruhe beendet werden.

 

Die Klassenlehrerin bzw. der Klassenlehrer unterrichtet nach Möglichkeit den überwiegenden Teil der Unterrichtsstunden. Dies ermöglicht einen angemessenen und kindgerechten Rhythmus von Unterrichts- und Pausenzeiten, unabhängig vom 45 Minuten Takt.

 

Eine ruhige Arbeitsatmosphäre ist wichtig. Schul- und Klassenregeln sowie Rituale tragen dazu bei.

 

Zusätzlich bietet das Ganztagsangebot den Schülern und Schülerinnen Zeit und Raum, um ihre sozialen Kontakte zu pflegen und sich an anderen Lernmöglichkeiten auszuprobieren. Auch besteht Zeit, in der Trainingszeit Hausaufgaben anzufertigen.

 

 

Neugier und Freude am Lernen  werden bei uns gefördert.

 

 

Wir ermutigen die Schülerinnen und Schüler, Fragen zu stellen, eigene Entdeckungen zu machen und darüber zu berichten.

 

Das naturwissenschaftliche und technische Lernen ist wichtiger Bestandteil des Sachunterrichts. Der Besuch außerschulischer Lernorte, wie des Lernorts Technik und Natur, des Chemol-Labors der Universität Oldenburg, des  Eekenhofs, der Vareler Mühle u.a. wecken die Neugier der Kinder und bieten Möglichkeiten handlungsorientierten Lernens. Begünstigt durch die ländliche und naturnahe Lage der Schule haben naturkundliche Themen einen hohen Stellenwert im schuleigenen Lehrplan.

 

Fachleute, die in den Unterricht kommen, wecken Interesse an unterschiedlichen Themen, z.B. besuchen uns, Autoren, Zeitzeugen, Eltern und Verwandte, die von ihren Berufen erzählen.

 

Projekttage und die alle zwei Jahre stattfindende Projektwoche wecken ebenfalls die Neugier der Kinder.

 

Die abwechslungsreiche Gestaltung des Unterrichts und vielfältige Schulaktivitäten fördern die Freude am Lernen ( s.u.).

 

 

 

Wir lernen handlungsorientiert mit allen Sinnen.

 

Unter dem Motto „Lernen mit Kopf, Herz und Hand“ (Pestalozzi) lernen die Kinder ganzheitlich und aktiv mit allen Sinnen, sich mit den Unterrichtsgegenständen auseinander zu setzen. Dieser Ansatz ermöglicht nachhaltiges Lernen und führt zu vielfältigen Kompetenzen. Der Unterricht ist gekennzeichnet durch einen Wechsel von Ruhe- und Bewegungsphasen. Die ganze Schule, das Außengelände der Schule sowie bei Unterrichtsgängen und -fahrten die nähere und weitere Umgebung sind dabei Lernräume.

 

Zahlreiche Unterrichtsmethoden und -materialien in allen Fächern ermöglichen ein handlungs- und bewegungsorientiertes Lernen:

 

·      In den Fächern Sport, Textiles Gestalten, Kunst und Werken findet fachbedingt selbstverständlich ein handlungs- und bewegungsorientiertes Lernen statt.

 

·      Im Sachunterricht werden Experimente und Versuche durchgeführt. Sachzeichnungen und Plakate werden angefertigt, Bauwerke erstellt, Pflanzen werden angepflanzt und deren Entwicklung beobachtet. Im Bereich der Mobilitätserziehung wird das Sichere Verhalten im Straßenverkehr in der realen Situation geübt. Die Kinder werden zu Erkundungen ermutigt.

 

·      Im Mathematikunterricht können taktile Erfahrungen mit Zahlen gemacht werden. Es wird gemessen, gewogen, Sachaufgaben werden nachgespielt. Vielfältiges Anschauungsmaterial wird eingesetzt.

 

·      Im Deutschunterricht können taktile Erfahrungen mit Buchstaben gemacht werden. Es werden Rollenspiele und Sketche eingeübt. Gedichte werden vorgetragen und Plakate angefertigt. Interviews werden durchgeführt und vieles mehr.

 

·      Im Musikunterricht spielen wir auf Instrumenten. Wir singen und üben Tänze ein.

 

·      Im Religionsunterricht werden Standbilder gebaut und Rollenspiele durchgeführt. Es werden Collagen und Plakate angefertigt und Bodenbilder gelegt.

 

·      Im Englischunterricht werden Rollen- und Bewegungsspiele durchgeführt. Wo es möglich ist, werden englische bzw. amerikanische Bräuche wie z.B. Halloween nachgespielt.

 

·      Auch Projekttage, der Besuch außerschulischer Lernorte, Autorenlesungen, Theaterprojekte, Sportereignisse und die Ganztagsangebote bieten weitere Möglichkeiten handlungs- und bewegungsorientiert zu lernen.

 

 

Wir lernen bewegungsorientiert, denn Lernen braucht Bewegung.

 

Wer sich bewegt, aktiviert die motorischen Zentren des Gehirns. Aber Bewegung macht auch einfach Spaß. Aus diesem Grunde werden Sport und Bewegung an unserer Schule besonders groß geschrieben. Wir sind 2016 zum zweiten Mal als sportfreundliche Schule ausgezeichnet worden. Bewegtes Lernen findet nicht nur im Vormittag, sondern auch in den Nachmittagsangeboten reichhaltig statt. Die Bewegungsorientierung der Schule zeigt sich an vielen Dingen:

 

·      Unser bewegungsfreundliches Schulgelände lädt zum Toben, Turnen und Spielen ein und sichert somit auch motopädische Ideale.

 

·      Der Sportunterricht wird ungekürzt erteilt. In den 1. und 2. Klassen haben die Schüler und Schülerinnen insgesamt 3 Stunden Sport, davon 2 Stunden Schwimmen.

 

·       Der Schwimmunterricht wird von der ersten Klasse an unterrichtet. Die Schwimmfähigkeit aller Kinder sicherzustellen ist ein Ziel mit Tradition an unserer Schule. Fast alle Kinder erwerben bis zum Ende des 2. Schuljahres mindestens das Seepferdchenabzeichen.

 

·      Jährlich wird mit allen Kindern der Schule am Sportabzeichenwettbewerb teil-genommen.  Viele Schülerinnen und Schüler legen das Sportabzeichen jedes Jahr erfolgreich ab.

 

·      Erbrachte Leistungen im Sport- oder Schwimmunterricht und andere Urkunden wer-den im regelmäßig stattfindenden Morgenkreis in Gegenwart aller Klassen gewürdigt.

 

·      Wir sichten regelmäßig Talente und geben unsere Eindrücke und Empfehlungen an die Eltern weiter. So konnten wir in den letzten Jahren Schüler und Schülerinnen dazu motivieren, Handball in der Handballspielgemeinschaft (JHSG) Varel-Friesland zu spielen und Leichtathletik zu betreiben.

 

  • Auch das zweijährig von Eltern organisierte Waldseefest steht unter der Aufforderung zu Spiel, Sport und Spannung.

 

·      Wir kooperieren mit verschiedenen Sportvereinen, die uns bei der Gestaltung des Ganztagsangebots unterstützen. Der TUS Büppel bietet in diesem Schuljahr eine Fußball-Ag und der Boßelverein eine Boßel-AG an.

 

·      Unsere Sportlehrkräfte nehmen regelmäßig an Fortbildungsmaßnahmen teil und geben die erworbenen Kenntnisse an das Kollegium weiter.

 

·      Zwei Kolleginnen haben eine Langzeitfortbildung im Bereich Sportförderunterricht und sind qualifiziert, Sportförderunterricht zu erteilen. Die Schule erhält dafür zwei Lehrerstunden pro Woche. Der Sportförderunterricht findet derzeit einmal wöchentlich in zwei Altersgruppen (Klasse 1/2 und Klasse 3/4) statt.

 

·      Der Unterricht wird nach Bedarf der Kinder durch Bewegungsphasen unterbrochen. Bewegungselemente werden in den Unterricht eingebaut.

 

·      Im Veranstaltungskalender der Schule haben viele Sportveranstaltungen einen festen Platz. Wir bieten den Erwerb des Deutschen Laufabzeichens an, nehmen regelmäßig am Programm Skipping Hearts teil, führen im jährlich Wechsel einen Handballtag für Mädchen und für Jungen durch.

 

·      Wir nehmen an sportlichen Wettbewerben wie dem regionalen Fußballturnier der Schulen teil. In diesem Schuljahr erproben wir erstmals mit den 4. Klassen ein internes Mini-Volleyball-Turnier.

 

 

Wir sind eine gesunde Schule

 

Die Gesundheit aller an unserer Schule Beteiligten, der Schüler und Schülerinnen, der Lehrkräfte, der Pädagogischen Mitarbeiterinnen, der Bundesfreiwilligendienstleistenden, der Sekretärin, des Hausmeisters bzw. der Hausmeisterin sowie der Reinigungskräfte ist eine Voraussetzung dafür, dass wir an unserer Schule gemeinsam lernen und leben können. Ein umfassendes Gesundheitskonzept, das u.a. vereinbarte fächerübergreifende Unterrichtsvorhaben beschreibt, ist verabschiedet.

 

Die Bewegungsförderung ist eng mit der Gesundheitsförderung verknüpft. Bewegung fördert die Gesundheit und vermittelt wichtige soziale Kompetenzen wie Teamgeist, Toleranz und auch Regelakzeptanz. Ein positives soziales Miteinander als wesentliche Grundlage für die Gesundheit aller spielt in unserer Schule eine große Rolle (s. oben). Der Wert, der an unserer Schule auf die Gesundheitsförderung gelegt wird, zeigt sich an verschiedenen Stellen im Schultag:

 

·      Wir frühstücken jeden Tag gemeinsam in der Klasse und achten auf ein gesundes Frühstück.

 

·      Zu unserem gesunden Frühstück, das alle mit in die Schule bringen, empfehlen wir Wasser zum Trinken. Seit dem Schuljahr 2014/15 nehmen wir am Schulobstprogramm des Landes Niedersachsen teil. Wir erhalten kostenlos Obst und Gemüse, das uns montags in Kisten für die einzelnen Klassen vom Eekenhof geliefert wird.

 

·      Das Thema Nachhaltigkeit ist im schuleigenen Arbeitsplan Sachunterricht verankert.

 

·      Das Thema Gesundheitsförderung ist fester Bestandteil des Schulalltags. In den unterschiedlichen Jahrgangsstufen werden hierzu Inhalte und Projekte durchgeführt. (vgl. Gesundheitskonzept)

 

 Mit dem 3. Jahrgang führen wir zu Beginn des Schuljahres den sogenannten „Schulobstprojekttag“ durch. Als Vorbereitung auf das selbständige Obst- und Gemüseschneiden werden an diesem Tag die Themen „Hygiene“, „Nahrungsmittelzubereitung“ und „Nahrungsmittelverschwendung“ behandelt.

 

 

 Wir sprechen miteiander

Der Sprachbildung aller Schülerinnen und Schüler wird große Aufmerksamkeit gewidmet. Sprachbildung und –förderung findet im Unterricht aller Fächer statt. Themenspezifische Wortspeicher helfen uns dabei, uns fachgerecht auszudrücken.

 

 

Wir lernen die eigenen Lernwege zu gehen.

 

„Hilf mir, es selbst zu tun“ (M. Montessori) Unter diesem Grundsatz versuchen wir, die kind-liche Neugier so lange wie möglich fürs Lernen wach zu halten.

 

Alle anders, alle gleich. Wir möchten erleben, dass Kinder sich über das Ergebnis ihrer Lernbemühungen freuen. Deshalb motivieren, unterstützen und fördern wir die Kinder in ihrer Wissbegier und Neugier. Kinder sollen ausprobieren, versuchen, experimentieren und überprüfen. Fehler sind dabei Helfer. Sie ermöglichen Reflexion und Verständnis.

 

Jedes Kind hat seine eigenen Erfahrungen und Interessen, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Wir machen die Kinder mit Lernstrategien und Hilfen vertraut, initiieren Lernprozesse und unterstützen sie in ihrer Ausdauer.

 

Wir vermitteln Grundkenntnisse und fördern die kreative Auseinandersetzung mit Aufgabenstellungen.

 

  

 Wir nutzen Neue Medien

Alle Klassenräume sind mit interaktiven Tafeln ausgestattet, die im Unterricht regelmäßig genutzt werden. Alle Klassenräumen sind mit neueren sogenannten Display-Boards ausgestattet. Eine Kopplung der Tafeln mit einem Ipad ist technisch leicht umsetzbar und ermöglicht eine Spiegelung der Inhalte auf die Tafel.

 

Die Schule verfügt über rund 3 Klassensätze Ipads. Neben der Nutzung von Lern-Apps, die zum Üben und Festigen von Lerninhalten genutzt werden, werden die Ipads auch als Werkzeuge genutzt, beispielsweise beim Dreh von Lern- / Erklärvideos oder für die Steuerung der LegoWe Do Bausätze.

 

 

In unserer Schule übernehmen wir Verantwortung füreinander.

 

Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft, Lehrkräfte, Schüler und Schülerinnen, Eltern, die Pädagogischen Mitarbeiterinnen und die sonstigen in der Schule tätigen Personen, übernehmen Verantwortung füreinander durch Achtsamkeit für die Bedürfnisse und Probleme anderer sowie durch Toleranz.

 

Die Lehrkräfte übernehmen die Verantwortung dafür, einen Rahmen für ein gutes soziales Miteinander zu schaffen. Den Schülerinnen und Schülern wird zugetraut, selbst Verantwortung für sich und das soziale Miteinander zu übernehmen, z.B. durch die selbstständige Ausführung von Klassendiensten, durch das selbstständige Arbeiten auch im Flur. In allen Klassen wird regelmäßig ein Klassenrat abgehalten, in dem über Probleme und positive Aspekte des sozialen Miteinanders gesprochen wird. Die Schülerinnen und Schüler üben sich in dieser fest im Stundenplan verankerten Stunde u.a. im Kommunizieren, in ihrer Empathiefähigkeit und im Erproben von demokratischen Strukturen.

 

Die Lehrkräfte übernehmen Verantwortung dafür, vielfältige Lernprozesse anzustoßen. Sie führen die Schülerinnen und Schüler langsam aber sicher dazu, die Verantwortung für ihre eigenen Lernprozesse zu übernehmen.

 

Ein Kinderparlament ist an der Grundschule Büppel fest etabliert. Die Klassensprecher treffen sich etwa einmal im Monat und bringen ihre Ideen zur Gestaltung des Schullebens ein.

 

 

 

 

Rituale geben uns allen Sicherheit im Ablauf des Schulalltags.

 

Bei uns werden folgende Rituale gepflegt:

 

·      Wir frühstücken jeden Tag gemeinsam in der Klasse.

 

·      Wir feiern die Kindergeburtstage individuell in den Klassen.

 

·      Einmal in der Woche dürfen die Schülerinnen und Schüler jeder Klasse in die Schulbücherei und Bücher ausleihen. Dazu hat jedes Kind eine Büchertasche.

 

·      Wir treffen uns einmal im Monat zum Morgenkreis in der Aula, singen der Jahreszeit entsprechende Lieder, tragen Gedichte, kleine Theaterstücke u.ä. vor und erhalten Sport- und Schwimmabzeichen oder andere Urkunden.

 

·      Wir laden die zukünftigen Erstklässler zu einem Schnuppertag ein.

 

·      Wir verabschieden die Viertklässler im Morgenkreis.

 

 

Wir gestalten unser Schulleben durch vielfältige Schulaktivitäten.

 

Unser Schulalltag ist geprägt durch ein aktives Schulleben und Rituale. Nicht in erster Linie die besonderen Feste, Feiern, Ausflüge, Klassenfahrten etc. machen das Schulleben aus, sondern das tägliche Miteinanderumgehen aller an der Schule Beteiligten.

 

Vorrangiges Ziel ist es, die Schüler und Schülerinnen zu selbständigem und eigenverantwortlichem Lernen und Leben auf unterschiedlichen Wegen anzuleiten.

 

Unser „aktives Schulleben“ zeigt sich an Folgendem:

 

  • Wir laden Kinderbuchautoren bzw. Kinderbuchautorinnen ein, die aus ihren Büchern lesen und über ihre Arbeit berichten.
  • Wir besuchen regelmäßig Theateraufführungen unterschiedlicher Bühnen z.B. in Varel, Wilhelmshaven und Oldenburg.
  • Im Rahmen des theaterpädagogischen Präventionsprojekts „Mein Körper gehört mir“ setzen sich die Schüler und Schülerinnen der 3. oder 4. Klasse mit dem schwierigen Thema der sexuellen Gewalt auseinander.
  • Die Schülerinnen und Schüler der 1. und 2. Klassen lernen Selbstvertrauen, Empathie, sicheres Auftreten, Respekt und Rücksichtnahme sowie die eigene Meinung kennen, durch das Figurentheaterstück „Ich steh fest“ des Vereins „Wurzeln & Flügel“, das im Unterricht nachbereitet wird.
  • Im Rahmen des Sportunterrichts werden Sport- und Laufabzeichen abgenommen.
  • Bei der „Offenen Bühne“ können Schüler und Schülerinnen ihren Mut und ihr Können in unterschiedlichen Bereichen zeigen. Vom Tanzen, über das Gedichte vortragen, bis hin zum Seilspringen ist alles möglich.
  • Die 1. Klassen üben das Verhalten als Fußgänger im Straßenverkehr und können am Ende des Schuljahres den Fußgängerführerschein erhalten.
  • Im Frühjahr wird für alle 2. bis 4. Klassen ein ADAC-Fahrradturnier durchgeführt. Die Viertklässler legen zusätzlich die Radfahrprüfung ab.
  • Die Dritt- und Viertklässler nehmen jedes Jahr an der Mathe-Olympiade teil.
  • Alle zwei Jahre wird eine Projektwoche durchgeführt.
  • In dem Jahr, in dem keine Projektwoche stattfindet, organisiert unsere aktive Elternschaft ein Spielefest für die ganze Schule, das „Waldseefest“. Rund um den Waldsee am Riesweg werden Spielestationen angeboten.
  • In der 3. oder der 4. Klasse gehen unsere Schüler und Schülerinnen auf Klassenfahrt.
  • An drei Nachmittagen der Woche bieten wir ein unterrichtsergänzendes Ganztagsangebot mit Mittagessen, einer  Trainingszeit und einem darauf folgenden  Angebot im sportlichen, musischen oder anderen Bereich bis um 14.45 Uhr an. Die Schülerinnen und Schüler dürfen sich selbst interessengeleitet einer der angebotenen Arbeitsgemeinschaften zuordnen und dadurch persönliche Stärken einbringen.
  • Die Einschulungsfeier bereiten die Zweitklässler und deren Lehrkräfte vor. Sie singen Lieder und führen ein kleines Stück zur Begrüßung der Schulanfänger vor.
  • In der Adventszeit findet zusätzlich zu Morgenkreisen am Montag früh ein Adventssingen statt. Die Schule ist adventlich geschmückt. In den Klassen werden Weihnachtslieder gesungen, Geschichten vorgelesen und Plätzchen gebacken.
  • Fasching wird in der Regel am Rosenmontag gefeiert. Alle Kinder kommen verkleidet in die Schule. In den Klassen findet ein buntes Programm und mit der ganzen Schule ein Faschingsmorgenkreis statt.
  • Der Leseunterricht wird in unseren Klassen durch ehrenamtliche Leselernhelfer und -helferinnen unterstützt, die mit einzelnen Kindern oder Kleingruppen lesen.
  • Die Eltern bereichern das Schulleben durch ihre tatkräftige Mithilfe bei der Projektwoche, dem Waldseefest, den Back- und Basteltagen, der Einschulungsfeier und sonstigen Festen.
  • Der Freundeskreis der Grundschule Büppel unterstützt die Arbeit und das Leben an unserer Schule als Förderverein ideell und materiell.
  • Schülerinnen und Schüler beteiligen sich mit Artikeln an dem Vareler Schülerfloh, der schulübergreifenden Vareler Schülerzeitung Regelmäßig werden außerschulische Lernorte zum naturwissenschaftlichen und technischen Lernen besucht, wie der Lernort „Natur und Technik“ in Bockhorn, die Vareler Mühle oder der Eekenhof.
  • Daneben sind Tagesausflüge zum Wasserwerk, zu Landwirten, in den Vareler Wald, nach Dangast u.a. Teil des Schullebens.
  • Die Zusammenarbeit mit Vereinen, Ehrenamtlichen, den Kindergärten, den anderen Schulen Varels, der Stadt Varel u.a. (s.o.) bereichert ebenfalls unser Schulleben.

 

 

 

Unsere nächsten Ziele für das Schuljahr 2025/26

 

 

 

1. Die Demokratiebildung wird in den Blick genommen und ausgeweitet.

 

Demokratie will gelebt sein. Deshalb gehört Demokratiebildung bereits in die Grundschule. Dabei sollte Demokratie aber nicht nur Thema im Unterricht sein, sondern für Kinder ganz praktisch in ihrer Lebenswelt erfahrbar werden.

 

  • Ziel ist es daher, mehr demokratische Partizipationsmöglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler zu schaffen:

 

·       Der Morgenkreis dient zunehmend mehr als Plattform für Anliegen der Kinder und findet einmal im Monat statt.

 

·       Die Kinder übernehmen Dienste zur Gestaltung des Schullebens (Hüttendienst, Stationen beim Sommerfest etc.)

 

·       Jeden Montag in der ersten Stunde soll ein Klassenrat in den jeweiligen Klassen stattfinden.

 

·       Die Arbeit des Kinderparlaments, in dem Vertreterinnen und Vertreter aus allen Klassen zusammenkommen, geht weiter. Die Kinder sollen noch stärker an der Gestaltung des Schullebens mitwirken können.

 

·       Das Kinderparlament stellt sich auf einer Pinnwand in der Aula vor und informiert die Schulgemeinschaft zu Vorhaben, Anfragen etc.

 

·       Der Kinderrechtetag wird an der GS Büppel thematisiert und gefeiert.

 

 

 

2. Das Umweltbewusstsein der Schülerinnen und Schüler soll gefördert werden.

 

Im Rahmen der Bildung für Nachhaltige Entwicklung möchten wir die Schülerinnen und Schüler gezielt für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen sensibilisieren.

 

·       An der GS Büppel wird kein Plastikmüll mehr entsorgt. Die Kinder nehmen diesen mit nach Hause. Im Morgenkreis wird dieses Thema besprochen.

 

·       Auf Anregen der Kinder wurden „Müllzangen“ gekauft, damit die Kinder den Schulhof sauber halten können.

 

·       Zur Entwicklung eines Bewusstseins für den Klimawandel und die Zusammenhänge in den Weltmeeren werden Meeresbiologen in den Klassen kindgerechte Vorträge halten.

 

·       Ein Film zum Thema „Tiere im Wattenmeer“ ist an der GS Büppel vorhanden.

 

·       Die AG „Natur“ gestaltet mit Liebe und großem Aufwand die Hochbeete der GS Büppel.

 

·        Bis zur Corona-Pandemie hatte die Schule eigene Schulbienen. In der 3. Klasse wurde ein einjähriges Bienenprojekt durchgeführt, bei dem die Schulbienen ein Jahr lang begleitet wurden. Da die Imkerin, die dieses Projekt durchgeführt hat, nicht mehr zur Verfügung steht, soll sich zukünftig auf Wildbienen konzentriert werden.

 

 

 

3. Selbstorganisiertes Lernen und Übertragen von Verantwortung und Pflichten auf die Lernenden

 

 Wir befassen uns derzeit mit den Gedanken des Churer-Modells.

 

So sollen die Kinder ihre Lernprozesse verantwortlich zunehmend mehr selbst organisieren. In einzelnen Fächern und Klassen wird mit Lernbüroplänen gearbeitet. Die Kinder können sich bestimmte Freiheiten (Wahl des Lernortes, Wahl der Lernpartner... ) erarbeiten.

 

Die Klassenzimmer sind nicht mehr der alleinige Ort des Lernens.

 

In diesem Schuljahr wollen wir beginnen, - unter Einbeziehen des Brandschutzkonzepts – das gesamte Schulhaus als Ort des Wohlfühlens und Lernens zu gestalten. Verschiedene Bereiche werden geschaffen: Stillarbeitsbereiche, Ruhe- und Coachingbereiche sowie einen Marktplatz des Lernens.

 

Das Lehrerkollegium nimmt diesbezüglich an einer gemeinsamen Fortbildung teil und besucht eine Schule, an der das Churer Modell bereits eingeführt wurde.

 

Damit die Kinder sich zunehmend mehr als „Gestalter ihres eigenen Lernprozesses sehen“, finden im Schuljahr 2025/26 Kindersprechstunden statt.